Manica rubida
Manica rubida
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Beschreibung
Name: Manica rubida
Herkunft: Gebirgsregionen Süd- und Mitteleuropas (u. a. Pyrenäen, Alpen)
Königin: ca. 9,5 – 13 mm
Arbeiterinnen: ca. 5 – 9 mm
Nahrung: Kohlenhydrate (Honig, Zuckerwasser), Proteine (Insekten)
Luftfeuchtigkeit: Hoch – die Art reagiert sehr empfindlich auf Austrocknung des Nestes, daher stets ausreichend feucht halten
Temperatur: 20 – 25 Grad
Winterruhe: Ja, ca. 5 – 6 Monate (Oktober bis März) bei 8 – 12 Grad
Nestart: Nester mit guter, konstanter Feuchtigkeit (z. B. Ytong oder Gips mit Feuchtkammer)
Koloniegröße: Mehrere hundert bis wenige tausend Arbeiterinnen
Vorteile und Nachteile der Art Manica rubida:
Vorteile:
Eine attraktive, kräftige europäische Gebirgsameise mit interessantem Verhalten.
Nachteile:
Sehr empfindlich gegenüber Austrocknung – bei zu geringer Feuchtigkeit drohen rasch Brut- und Arbeiterinnenverluste. Auch empfindlich gegenüber Erschütterungen und Lichteinfall im Nest. Benötigt eine mehrmonatige Winterruhe.
Haltung:
Reagenzglasnest zu Beginn (halbklaustrale Gründung – die Königin muss zur Nahrungssuche das Reagenzglas verlassen können), später ein durchgehend gut befeuchtetes Nest.
Fütterung:
Honig oder Zuckerwasser sowie regelmäßig Futterinsekten anbieten.
Winterruhe:
Von Oktober bis März bei 8 – 12 Grad überwintern. Auf konstante Nestfeuchtigkeit auch während der Winterruhe achten.