Messor barbarus
Messor barbarus
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Beschreibung
Name: Messor barbarus
Herkunft: Südwesteuropa und Nordafrika (u. a. Spanien, Portugal, Südfrankreich, Marokko)
Königin: ca. 15 – 16 mm
Arbeiterinnen: ca. 3 – 14 mm, stark polymorph (Minor- bis Majorarbeiterinnen in allen Übergangsformen)
Nahrung: Samen und Sämereien (Körnersammler), zusätzlich Kohlenhydrate (Honig, Zuckerwasser) und gelegentlich Proteine (kleine Insekten)
Luftfeuchtigkeit:
Arena: 30 – 50%
Nest: 50 – 70%
Temperatur:
Arena: 25 – 30 Grad
Nest: 23 – 28 Grad
Winterruhe: Ja, ca. November bis März bei kühleren Temperaturen (ca. 8 – 15 Grad)
Nestart: Trockene Nester aus Gips, Ytong oder Sand mit ausreichend Platz für Kornlager
Koloniegröße: mehrere Tausend bis über 10.000 Arbeiterinnen
Vorteile und Nachteile der Art Messor barbarus:
Vorteile:
Messor barbarus zählt zu den beliebtesten Einsteigerarten. Faszinierend ist ihr Verhalten als Körnersammler: Samen werden gesammelt, geschält und zu einer Art "Ameisenbrot" verarbeitet. Robuste, pflegeleichte Art mit spannendem Sozialverhalten.
Nachteile:
Die Gründungsphase kann anspruchsvoll sein und erfordert Geduld. Ab einer gewissen Koloniegröße wird ausreichend Platz für die charakteristischen Kornlager benötigt.
Haltung:
Ab ca. 200 Arbeiterinnen ist die Art einfach in der Haltung. Anfangs genügt ein Reagenzglasnest mit kleiner Arena, später sollte auf ein Nest mit Körnerkammer und eine Arena von mind. 20×20 cm erweitert werden.
Fütterung:
Hauptnahrung sind Sämereien (Gräser- und Unkrautsamen, diverse handelsübliche Saaten). Zusätzlich gelegentlich Kohlenhydrate und Proteine anbieten.
Winterruhe:
Messor barbarus benötigt eine klassische Winterruhe von November bis März bei ca. 8 – 15 Grad. Während dieser Zeit wird keine Brut aufgezogen.