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Messor galla

Messor galla

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Beschreibung

Name: Messor galla
Herkunft: Subsahara- und Nordostafrika sowie Arabische Halbinsel (u. a. Senegal, Mali, Niger, Tschad, Sudan, Äthiopien, Kenia, Somalia, Ägypten, Saudi-Arabien, Jemen)
Königin: ca. 14 – 17 mm
Arbeiterinnen: ca. 4 – 12 mm (stark polymorph, mit Soldatinnen)
Nahrung: Sämereien (Hauptnahrung, granivor), zusätzlich Proteine (Futtertiere, z. B. Schaben, Fliegen, Heimchen)
Luftfeuchtigkeit:
Arena: 40 – 50%
Nest: trockener Bereich sowie ein feuchterer Bereich (50 – 60%)
Temperatur:
Arena: 24 – 28 Grad
Nest: 24 – 28 Grad
Winterruhe: Nein, aufgrund der subtropischen Herkunft ist keine echte Winterruhe nötig
Nestart: Wir empfehlen Ytong- oder Gips-Nester mit getrenntem trockenem Kornlager und feuchterem Bereich sowie guter Belüftung!
Koloniegröße: bis zu 10.000 Arbeiterinnen

Vorteile und Nachteile der Art Messor galla:

Vorteile:
Messor galla zählt zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten Messor-Arten Afrikas. Die dunkel burgunderfarbene Kopf- und Rückenzeichnung sowie das faszinierende Sammel- und Lagerverhalten von Samen machen sie zu einer beliebten Art für Beobachter.

Nachteile:
Es wird regelmäßig frisches Saatgut benötigt, zudem muss auf ein ausreichend trockenes Kornlager geachtet werden, da bei zu hoher Feuchtigkeit Schimmelbildung droht. Große Kolonien benötigen mit der Zeit viel Platz.

Haltung:
Messor galla ist eine mäßig anspruchsvolle Art in der Haltung.

In der Gründungsphase reicht ein Reagenzglasnest mit einer kleinen Arena (10×10 cm) aus. Später sollte auf eine größere Arena mit trockenem Sandbereich zum Grabenbau sowie ein Nest mit getrenntem trockenem und feuchterem Bereich umgestellt werden.

Diese Art ist tagaktiv und lässt sich gut bei der Ernte und Lagerung von Samen beobachten.

Fütterung:
Messor galla nimmt Futter gut an.

Als Hauptnahrung dienen Sämereien (z. B. Gräser- oder spezielle Ameisensamen), die regelmäßig angeboten und bei Bedarf entspelzt werden sollten. Zusätzlich sollten 1–2 Mal pro Woche Proteine in Form von Insekten wie Schaben, Fliegen oder Heimchen angeboten werden (tiefgefroren oder abgebrüht).

Kohlenhydrate wie Honig oder Zuckerwasser können gelegentlich angeboten werden, sind aber nicht zwingend erforderlich.

Winterruhe:
Messor galla benötigt keine echte Winterruhe.

Aufgrund der subtropischen bis tropischen Herkunft reicht meist Zimmertemperatur über das ganze Jahr. Bei kühleren Temperaturen (unter 20 Grad) kann die Aktivität der Kolonie etwas reduziert sein.