Camponotus angusticollis
Camponotus angusticollis
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Beschreibung
Name: Camponotus angusticollis
Herkunft: Süd- und Südostasien (u. a. Indien, Sri Lanka, Nepal, Bangladesch, Myanmar, Malaysia, Indonesien, Borneo)
Königin: ca. 18 – 22 mm
Arbeiterinnen: ca. 8 – 16 mm (stark polymorph)
Nahrung: Kohlenhydrate (z. B. Honig, Zuckerwasser, Ahornsirup), Proteine (Futtertiere, z. B. Schaben, Fliegen, Heimchen)
Luftfeuchtigkeit:
Arena: 50 – 60%
Nest: 70 – 80%
Temperatur:
Arena: 25 – 28 Grad
Nest: 25 – 28 Grad
Winterruhe: Nein, stattdessen eine leichte Diapause (Verlangsamung) möglich bei 20 – 22 Grad
Nestart: Wir empfehlen Ytong, Gips oder 3D-Nester mit guter Belüftung und feuchter Nestkammer!
Koloniegröße: ca. 1.000 – 3.000 Arbeiterinnen
Vorteile und Nachteile der Art Camponotus angusticollis:
Vorteile:
Camponotus angusticollis zählt zu den größten und beeindruckendsten Camponotus-Arten überhaupt. Die kontrastreiche Färbung und die imposante Größe machen sie zu einem echten Blickfang für Sammler und fortgeschrittene Halter.
Nachteile:
Als großwüchsige Art wird früher oder später entsprechend viel Platz benötigt. Zudem ist die Art seltener im Handel erhältlich und reagiert in der Gründungsphase etwas empfindlicher auf Störungen.
Haltung:
Camponotus angusticollis ist eine mäßig anspruchsvolle Art in der Haltung.
In der Gründungsphase reicht ein Reagenzglasnest mit einer kleinen Arena (10×10 cm) aus. Später sollte auf eine großzügigere Arena und ein feucht zu haltendes Nest mit guter Belüftung umgestellt werden.
Diese Art ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und eignet sich daher gut zur Beobachtung in den Abendstunden.
Fütterung:
Camponotus angusticollis nimmt Futter gut an.
Alle 3 – 4 Tage sollten Proteine in Form von Insekten wie Schaben, Fliegen oder Heimchen angeboten werden (tiefgefroren oder abgebrüht).
Kohlenhydrate wie Honig oder Zuckerwasser sollten dauerhaft verfügbar sein. Wechseln Sie das Zuckerwasser wöchentlich, um Schimmel oder Vergiftungen zu vermeiden.
Winterruhe:
Camponotus angusticollis benötigt keine echte Winterruhe.
Stattdessen zeigt sie bei niedrigeren Temperaturen (ca. 20 – 22 Grad) eine Diapause, bei der die Aktivität der Kolonie reduziert ist. Während dieser Zeit ist weniger Futter nötig, allerdings sollte weiterhin regelmäßig Kohlenhydratnahrung angeboten werden. Auch in der Diapause sollte auf die Nestfeuchtigkeit geachtet werden.