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Camponotus singularis

Camponotus singularis

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Beschreibung

Name: Camponotus singularis
Herkunft: Süd- und Südostasien (u. a. China, Indien, Vietnam, Thailand, Nepal, Kambodscha, Laos, Myanmar, Borneo)
Königin: ca. 20 – 24 mm
Arbeiterinnen: ca. 12 – 24 mm (stark polymorph)
Nahrung: Kohlenhydrate (z. B. Honig, Zuckerwasser, Ahornsirup), Proteine (Futtertiere, z. B. Schaben, Fliegen, Heimchen)
Luftfeuchtigkeit:
Arena: 50 – 60%
Nest: 70 – 80%
Temperatur:
Arena: 25 – 28 Grad
Nest: 25 – 28 Grad
Winterruhe: Nein, stattdessen eine leichte Diapause (Verlangsamung) möglich bei 20 – 22 Grad
Nestart: Wir empfehlen Ytong, Gips oder 3D-Nester mit guter Belüftung und feuchter Nestkammer!
Koloniegröße: ca. 1.000 – 2.000 Arbeiterinnen

Vorteile und Nachteile der Art Camponotus singularis:

Vorteile:
Camponotus singularis zählt zu den größten und beeindruckendsten Camponotus-Arten. Der auffällige Kontrast zwischen rötlichem Kopf und dunklem Gaster macht sie zu einer der beliebtesten Sammlerarten.

Nachteile:
Durch die enorme Größe der Arbeiterinnen wird mit zunehmendem Koloniealter deutlich mehr Platz benötigt. Das Wachstum in der Anfangsphase verläuft eher langsam.

Haltung:
Camponotus singularis ist eine mäßig anspruchsvolle Art in der Haltung.

In der Gründungsphase reicht ein Reagenzglasnest mit einer kleinen Arena (10×10 cm) aus. Später sollte auf eine großzügigere Arena und ein feucht zu haltendes Nest mit guter Belüftung umgestellt werden.

Diese Art ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und eignet sich gut zur Beobachtung bei schwacher Beleuchtung.

Fütterung:
Camponotus singularis nimmt Futter gut an.

Alle 3 – 4 Tage sollten Proteine in Form von Insekten wie Schaben, Fliegen oder Heimchen angeboten werden (tiefgefroren oder abgebrüht).

Kohlenhydrate wie Honig oder Zuckerwasser sollten dauerhaft verfügbar sein. Wechseln Sie das Zuckerwasser wöchentlich, um Schimmel oder Vergiftungen zu vermeiden.

Winterruhe:
Camponotus singularis benötigt keine echte Winterruhe.

Stattdessen zeigt sie bei niedrigeren Temperaturen (ca. 20 – 22 Grad) eine Diapause, bei der die Aktivität der Kolonie reduziert ist. Während dieser Zeit ist weniger Futter nötig, allerdings sollte weiterhin regelmäßig Kohlenhydratnahrung angeboten werden. Auch in der Diapause sollte auf die Nestfeuchtigkeit geachtet werden.