


Beschreibung
Name: Monomorium chinense
Herkunft: Ostasien (vor allem China)
Königin: ca. 5 – 6 mm
Arbeiterinnen: ca. 2 – 3 mm
Nahrung: Kohlenhydrate (z. B. Honig, Zuckerwasser), Proteine (kleine Insekten wie Fruchtfliegen, Springschwänze)
Luftfeuchtigkeit:
• Arena: 40 – 60 %
• Nest: 50 – 70 %
Temperatur:
• Arena: 22 – 26 °C
• Nest: 24 – 28 °C
Winterruhe: Nein
Nestart: Sehr gut geeignet sind Gips-, Ytong- oder Acryl-/3D-Nester mit kleinen Kammern
Koloniegröße: Bis zu 10.000 Arbeiterinnen
Vorteile und Nachteile der Art Monomorium chinense
Vorteile:
Monomorium chinense ist extrem klein, sehr aktiv und zeigt spannendes Schwarmverhalten. Die Kolonie wächst schnell und ist sehr futterfreudig. Besonders spannend ist die Beobachtung bei hoher Koloniedichte. Ideal für erfahrene Halter, die gerne kleinste Arten beobachten.
Nachteile:
Wegen ihrer geringen Größe ist erhöhte Ausbruchssicherheit wichtig – sie finden leicht Lücken. Die Koloniegröße kann schnell überwältigend werden. Zudem sind sie teils lichtscheu und scheu bei Störung.
Haltung
Monomorium chinense ist bei geeigneter Sicherung und kleinem Futterangebot gut haltbar. In der Gründungsphase genügt ein Reagenzglas mit Mini-Arena (ca. 10×10 cm). Später empfehlen sich eng strukturierte Nester mit vielen kleinen Kammern, z. B. Gips oder Acryl mit Mikrobohrungen. Die Arena sollte mindestens 20×20 cm groß sein und absolut dicht.
Sie sind tag- und nachtaktiv und zeigen in größerer Koloniezahl besonders interessantes Verhalten.
Diese Art ist außerdem gut für die dauerhafte Haltung in Reagenzgläsern geeignet.
Fütterung
Diese Art ist sehr gefräßig.
Alle 2–3 Tage Proteine (z. B. Fruchtfliegen, Springschwänze, weiche Insekten) geben.
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