Monomorium floricola
Monomorium floricola
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Beschreibung
Name: Monomorium floricola
Herkunft: Tropisch und subtropisch weltweit (ursprünglich vermutlich Afrika/Asien, heute global verbreitet)
Königin: ca. 4 – 5 mm
Arbeiterinnen: ca. 1,5 – 2 mm
Nahrung: Kohlenhydrate (z. B. Honig, Zuckerwasser), Proteine (Insekten wie Fruchtfliegen, kleine Schaben, zerkleinerte Heimchen)
Luftfeuchtigkeit:
• Arena: 50 – 70 %
• Nest: 60 – 80 %
Temperatur:
• Arena: 24 – 30 °C
• Nest: 24 – 28 °C
Winterruhe: Nein
Nestart: Sehr gut geeignet sind kleine 3D-Nester, Acryl-Nester mit Feuchtkammern oder Ytong mit feiner Struktur – absolut ausbruchsicher!
Koloniegröße: mehrere Tausend bis über 10.000 Arbeiterinnen möglich
Vorteile und Nachteile der Art Monomorium floricola
Vorteile:
Monomorium floricola ist eine sehr kleine, äußerst aktive Art mit schneller Kolonieentwicklung. Sie eignet sich hervorragend für kompakte Setups und zeigt ein interessantes Sozialverhalten. Durch ihre Größe kann sie auch in kleineren Anlagen mit hoher Arbeiterinnenzahl gehalten werden.
Nachteile:
Aufgrund ihrer extrem geringen Größe ist sie sehr ausbruchsgefährdet. Kleinste Ritzen reichen für ein Entkommen aus – eine perfekte Abdichtung und Ausbruchssicherung (z. B. PTFE) ist zwingend notwendig. Zudem kann die Kolonie bei optimalen Bedingungen sehr schnell wachsen.
Haltung
Monomorium floricola ist eine tropische Art und benötigt konstante Wärme sowie erhöhte Luftfeuchtigkeit.
In der Gründungsphase eignet sich ein kleines Reagenzglas mit Arena. Wichtig ist eine sehr gute Ausbruchsicherung, da selbst Jungkolonien durch kleinste Spalten entkommen können.
Später empfiehlt sich ein feuchtes, gut belüftetes 3D- oder Acryl-Nest mit mindestens 20×20 cm Arena. Aufgrund ihres starken Wachstums sollte frühzeitig Erweiterungsplatz eingeplant werden.
Diese Art ist tag- und nachtaktiv und ständig auf Futtersuche – ideal für Halter, die dauerhaft Bewegung im Formicarium beobachten möchten.
Fütterung
Sehr futteraktiv – insbesondere bei warmen Temperaturen.
• Alle 2–3 Tage Proteine wie Fruchtfliegen, kleine Schaben oder zerkleinerte Heimchen anbieten
• Kohlenhydrate wie Zuckerwasser oder Honig dauerhaft zur Verfügung stellen – regelmäßig wechseln, um Gärung zu vermeiden
Bei höheren Temperaturen steigt der Futterbedarf deutlich an. Sauberkeit ist besonders wichtig, da Futterreste bei feuchtem Klima schnell schimmeln können.
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