Camponotus turkestanicus
Camponotus turkestanicus
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Beschreibung
Name: Camponotus turkestanicus
Herkunft: Zentralasien und Naher Osten (u. a. Iran, Afghanistan, Kasachstan, Usbekistan, Kirgisistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Armenien, Aserbaidschan, China, Russland)
Königin: ca. 12 – 14 mm
Arbeiterinnen: ca. 5 – 11 mm (polymorph)
Nahrung: Kohlenhydrate (z. B. Honig, Zuckerwasser, Ahornsirup), Proteine (Futtertiere, z. B. Schaben, Fliegen, Heimchen)
Luftfeuchtigkeit:
Arena: 30 – 40%
Nest: 40 – 50%
Temperatur:
Arena: 24 – 28 Grad
Nest: 22 – 26 Grad
Winterruhe: Ja, empfohlen (ca. 3 – 4 Monate bei 4 – 10 Grad)
Nestart: Wir empfehlen Ytong oder Gips, eher trocken gehalten!
Koloniegröße: ca. 300 – 1.000 Arbeiterinnen
Vorteile und Nachteile der Art Camponotus turkestanicus:
Vorteile:
Camponotus turkestanicus ist eine robuste, anpassungsfähige Art aus kontinentalem Steppenklima. Sie verträgt ein breites Temperaturspektrum und ist auch für Einsteiger gut geeignet.
Nachteile:
Als Art mit ausgeprägtem Steppenklima benötigt sie eine echte Winterruhe – wird diese ausgelassen, kann die Vitalität der Kolonie über die Zeit nachlassen. Das Koloniewachstum ist eher gemächlich.
Haltung:
Camponotus turkestanicus ist eine leicht bis mäßig anspruchsvolle Art in der Haltung.
In der Gründungsphase reicht ein Reagenzglasnest mit einer kleinen Arena (10×10 cm) aus. Später kann auf eine größere Arena mit eher trocken gehaltenem Nest umgestellt werden.
Diese Art ist tag- und dämmerungsaktiv und lässt sich gut beobachten.
Fütterung:
Camponotus turkestanicus nimmt Futter gut an.
Alle 3 – 4 Tage sollten Proteine in Form von Insekten wie Schaben, Fliegen oder Heimchen angeboten werden (tiefgefroren oder abgebrüht).
Kohlenhydrate wie Honig oder Zuckerwasser sollten dauerhaft verfügbar sein. Wechseln Sie das Zuckerwasser wöchentlich, um Schimmel oder Vergiftungen zu vermeiden.
Winterruhe:
Camponotus turkestanicus benötigt eine echte Winterruhe von ca. 3 – 4 Monaten bei 4 – 10 Grad, z. B. im Kühlschrank oder einem kühlen Keller.
Vor der Winterruhe sollte das Fütterungsangebot schrittweise reduziert werden. Nach dem Aufwachen sollte die Kolonie langsam wieder an wärmere Temperaturen gewöhnt werden.